Kräuter & Bräuche zum Johannistag

Johannistag ein wichtiger magischer Tag im Jahreskreis

Am Johannistag, dem 24. Juni, gedenkt man an die Geburt von Johannis dem Täufer.

Doch dieser Tag ist vor allem für uns "Kräuterhexen" etwas besonderes, da es für viele Heilpflanzen zum Ernten und Verarbeiten der richtige Zeitpunkt ist und einige besondere Bräuche, Mythen und Zaubergeschichten über diesen Tag  überliefert wurden.

Jetzt geht man in die Natur und sammelt das wie bereits der Name sagt, blühende Johanniskraut und setzt es in Olivenöl an damit man in einigen Wochen das Rotöl verwenden kann. Das Johanniskraut-Rotöl hilft sowohl äußerlich bei Verbrennungen, Narben, Muskelschmerzen und vieles mehr, trägt aber auch innerlich bei angeschlagener Psyche zur Linderung bei. Vorsicht ist geboten, wenn man in die Sonne geht oder Psychopharmaka einnimmt!

Beifuß, Arnika, Ringelblume, Kamille, Königskerze und Eisenkraut sind auch sogenannte Johanniskräuter die an diesem Tag für die Hausapotheke gesammelt werden sollen.

Im Brauchtum gibt es viele Bauernregeln um den "Johannistag" die u.a. das Wetter vorhersagen. Vieler Orts werden auch Johannisfeuer angezündet. Früher tanzten und sprangen Liebespaare gemeinsam über das Johannisfeuer damit so weiterhin Glück in ihrer Liebe beschert sei!

In der Natur ist jetzt die Zeit der Glühwürmchen oder auch "Johanniswürmchen" .  Diese glühen jetzt oft am Abend und machen so eine romantische Stimmung beim Spaziergang oder im Garten!

TIPP: Wer gerne mehr über die Kräuter und Bräuche zum Johannistag wissen will, am Montag 24. Juni mache ich um 14:00 Uhr einen Vortrag im Nachbarschafts-Treff in Kuchl statt! Alles sind herzlich willkommen. Anmeldung bei mir!


Den Frühling mit allen Sinnen erleben

Der Frühling ist da und zeigt seine Kraft im satten Grünund wunderschönen Blütenmeer der Bäume

 

Gänseblümchen und Löwenzahn bevölkern unsere Wiesen mit ihren wunderschönen Blütenköpfen und bringen sie zum Leuchten. An den Waldrändern entfaltet der Bärlauch seine Blüten und macht daraus ein weißes Blütenmeer! Die Obstbäume stehen in voller Blütenpracht in unseren Gärten und in den einen oder anderen Beet haben sich die Tulpen voll entfaltet!

Was gibt es schöneres als raus in die Natur zu gehen,  den Augen diese Farbenpracht zu präsentieren, der Nase diese Duftexplosion zu gönnen, mit den Ohren die Geräusche des Waldes, das Summen der Bienen und zwitschern der Vögel zu vernehmen und mit dem Mund den Geschmack der wohlschmeckenden Wildkräuter zu genießen.

 

Von Wildkräutersuppe über Kräuterstrudel bis zum Blütendessert kann man sich jetzt mit den frischen Wildkräutern in der Küche austoben.

 

Und wenn sich jemand nicht sicher ist, ob die Wildkräuter die vor unserer Haustür wachsen auch wirklich genießbar sind, dem biete ich an, eine meiner Kräuterwanderungen zu besuchen und sich da über die Wildkräuter und Rezepte zu informieren.

 

Ich freue mich drauf!